Druck im Intimbereich kann auf Scheidensenkung hindeuten
(Apotheke für Frauen)
Ein Druckgefühl im Intimbereich
kann bei Frauen auf eine Scheiden- oder
Gebärmuttersenkung hindeuten. Hinzu
kämen Probleme beim Wasserlassen
und Stuhlgang sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr,
teilt der Berufsverband der Frauenärzte
(BVF) in München mit.
Die häufigste Ursache für
die Senkung sei ein schwacher Beckenboden,
etwa durch rasch aufeinanderfolgende
Geburten. "Aber auch schwere körperliche
Arbeit oder chronischer Husten können
den Halteapparat überstrapazieren",
erläutert Werner Harlfinger, BVF-Landesvorsitzender
in Rheinland-Pfalz.
Die Scheiden- oder Gebärmuttersenkung
lässt sich den Angaben zufolge
aber recht gut behandeln. Dazu gehören
ein Beckenboden- Training, das die Muskulatur
stärke. "Unter Umständen
können auch eine Entzündungsbehandlung
oder eine Hormonersatztherapie sinnvoll
sein", sagt Harlfinger. Auch könne
unter örtlicher Betäubung
ein Band in die Harnröhre eingesetzt
werden, das die Inkontinenz verhindert.
In jedem Fall sollten betroffene Frauen
laut BVF nicht mehr schwer heben und
eventuelles Übergewicht verringern.
Auch sei es ratsam, viel zu trinken
und ballaststoffreich zu essen, um Verstopfung
und dadurch nötiges Pressen auf
der Toilette zu verhindern.
Quelle.dpa
Krebsgesellschaft: Zu wenige Frauen
gehen zur Brustkrebsvorsorge (Apotheke
für Frauen)
Die Deutsche Krebsgesellschaft hat
Frauen über 50 Jahren aufgefordert,
die Angebote zu einer kostenlosen Mammographie
zu nutzen. Bislang werde die Untersuchung
zu wenig in Anspruch genommen. Knapp
10 Millionen Frauen im Alter zwischen
50 und 69 Jahren haben nach Angaben
der Krebsgesellschaft alle zwei Jahre
Anspruch auf die Untersuchung. Sie trügen
das größte Brustkrebs- Risiko.
Von Mitte 2006 bis Mitte 2007 hätten
sich nur 740 000 Frauen aus der Risikogruppe
untersuchen lassen, berichtete die Gesellschaft
in Berlin.
"In Deutschland hatten wir noch
nie eine qualitativ so hochwertige und
zuverlässige Brustkrebsfrüherkennung"
sagte der Generalsekretär der Deutschen
Krebshilfe, Johannes Bruns. Durch Röntgenbilder
könnten Tumore in der Brust erkannt
werden, bevor sie ertastbar seien.
Ist die Krankheit erst einmal entdeckt,
garantiere die Behandlung von Brustkrebs
in einem der deutschlandweit rund 200
Brustzentren mit Zertifikat eine qualitativ
gesicherte Versorgung, sagte der Präsident
der Deutschen Gesellschaft für
Senologie (Brustmedizin), Diethelm Wallwiener.
Bei fast 70 Prozent der Operationen
in den Zentren könne die erkrankte
Brust erhalten werden.
Während der Brustkrebsaktion
bis März 2008 sollen bundesweite
Informationsveranstaltungen in Unternehmen
und Brustzentren angeboten werden. Außerdem
soll ein Brustkrebs-Kommunikationspreis
an Patienteninitiativen verliehen werden.
Brustkrebs ist die am weitesten verbreitete
Krebsart unter Frauen. Mehr als 55 000
Frauen erkranken jedes Jahr daran -
nach Angaben der Krebsgesellschaft überleben
rund 17 800 Frauen die Krankheit nicht.
Quelle: dpa
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