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Replens sanol Vaginalgel, 3St. . PZN 3866349
Replens sanol Vaginalgel, 3St. .
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incl. MwSt
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Replens sanol Vaginalgel, 3St.

Medizinprodukte aus der Apotheke: Wechseljahre, Scheidentrockenheit


Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Replens® sanol

feuchtigkeitsspendendes Vaginalgel mit 3-Tages-Effekt

Bitte lesen Sie diese Gebrauchsinformation sorgfältig durch, bevor Sie Replens® sanol anwenden.

1. Was ist Replens® sanol und wofür wird es angewendet?
Replens® sanol ist ein feuchtigkeitsspendendes Vaginalgel mit 3-Tages-Effekt.

Replens® sanol lindert Symptome der vaginalen Trockenheit und Atrophie wie Juckreiz, Brennen und Missempfindungen beim Intimverkehr.

2. Wie wirkt Replens® sanol?
Replens® sanol haftet an der Scheidenwand an und sorgt so für Feuchtigkeit und Gleitfähigkeit.
Das Gel bleibt mehrere Tage mit der Scheidenwand in Kontakt, währenddessen wird das im Gel enthaltene Wasser aufgenommen.
Der pH-Wert von Replens® sanol entspricht dem eines gesunden Scheidenmilieus.

3. Wann sollte Replens® sanol nicht angewendet werden?
Replens® sanol sollte nicht während der Schwangerschaft und nicht unmittelbar nach der Geburt angewendet werden. Sie sollten
es auch nicht verwenden, wenn Sie allergisch auf einen der Inhaltsstoffe reagieren. Replens® sanol enthält keinen Spermien abtötenden Wirkstoff und schützt deshalb nicht vor ungewollter Schwangerschaft.

4. Wie wird Replens® sanol angewendet?
Replens® sanol verbessert den Zustand der Scheidenwand und lindert die Beschwerden der vaginalen Trockenheit und Atrophie.
Die Anwendung sollte jeden dritten Tag, vorzugsweise am Morgen erfolgen. Bei Bedarf können Sie Replens® sanol seltener oder öfter,
bis zu einmal täglich, anwenden.
Replens® sanol beruht auf einer wässrigen Basis und ist daher zur Anwendung mit Kondomen geeignet. Es wird allerdings empfohlen,
Replens® sanol nicht unmittelbar vor dem Intimverkehr anzuwenden.
Replens® sanol beeinträchtigt weder die Beweglichkeit noch die Lebensfähigkeit der Spermien, so dass die Empfängnisfähigkeit
nicht vermindert wird. Replens® sanol enthält keine Hormone und kann deshalb zusammen mit einer Hormonersatztherapie verwendet werden.
Replens® sanol wird mit einem hygienischen Einmalapplikator in die Scheide eingeführt.
Der Applikator ermöglicht es, die vorgesehene Menge Replens® sanol dorthin zu bringen, wo sie benötigt wird.

Gebrauchsanweisung für Replens® sanol:
gebrauchsfertiger Einmalapplikator
Jeder Applikator ist in einer gesonderten versiegelten Umhüllung verpackt. Verwenden Sie das Produkt NICHT, wenn die mit Replens®
beschriftete Umhüllung fehlt oder beschädigt ist. Verwenden Sie das Produkt auch NICHT, wenn die Packung beim Kauf bereits geöffnet ist.

Nehmen Sie den Applikator aus der versiegelten Umhüllung.

Zu diesem Zeitpunkt darf der Abreißverschluss des Applikators NOCH NICHT entfernt werden.

1. Halten Sie den Applikator an seinem dickeren Ende gut fest. Schütteln Sie ihn 3-5 Mal wie ein Thermometer, damit der Inhalt des
Applikators zu seinem dünnen Ende hin gelangen kann.

2. Drehen Sie den Abreißverschluss des Applikators ab und entsorgen Sie ihn.

3. Führen Sie, sitzend oder mit angezogenen Knien auf dem Rücken liegend, das dünnere Ende des Applikators so tief wie möglich
vorsichtig in die Scheide ein.

4. Drücken Sie fest auf das dickere Ende des Applikators, damit das Gel austreten kann.
Ziehen Sie anschließend den Applikator aus der Scheide heraus und entsorgen ihn.

Hinweis
Die Konstruktion des Applikators garantiert, dass die empfohlene Menge an Gel austreten kann. Bei richtiger Handhabung bleibt nach der Anwendung nur eine Restmenge an Gel im Applikator zurück.

5. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
In einigen Fällen kann einige Tage nach Beginn einer Erstbehandlung mit Replens® sanol ein weißlicher Ausfl uss, der trocken oder krümelig
sein kann, auftreten. Normalerweise reinigt sich die Scheide selbst. Ist sie jedoch über einen bestimmten Zeitraum trocken, können sich abgestorbene Zellen anhäufen. Replens® sanol haftet an diesen Zellen und spült sie heraus.
Bei fortgesetzter Behandlung normalisiert sich das Scheidenmilieu und der Ausfl uss wird allmählich schwächer. Wenn Sie weitere unangenehme Wirkungen beobachten, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

6. Wie ist Replens® sanol aufzubewahren?
Nicht über 25°C lagern!
Nicht in Reichweite von Kindern lagern!
Nicht bei Kindern anwenden!
Kontakt mit Augen und Ohren vermeiden!
Nur bis zu dem auf dem Behältnis und der Faltschachtel aufgedruckten Verfalldatum verwenden!

7. Inhaltsstoffe
Gereinigtes Wasser (Ph. Eur.) 78,82 % w/w, Polycarbophil, Paraffi num liquidum, Glycerol, hydriertes Palmölglycerid, Carbomer 974P, Sorbinsäure und Natriumhydroxid

Replens® sanol ist ein weiches weißes Vaginalgel.

8. Darreichungsformen und Inhalt
Replens® sanol ist in Packungen mit 3 oder 9 Applikatoren zur vaginalen Anwendung erhältlich.

9. Vertrieb
SANOL GmbH
Alfred-Nobel-Straße 10
40789 Monheim
Telefon: 02173/48-5857
Telefax: 02173/48-5851

Hersteller
Lil Drug Store Products, Inc.
1201 Continental Place NE
Cedar Rapids, IA 52402, USA
P.Q.S. Medical B.V.
P.O. Box 36
NL-1180 AA Amstelveen
Niederlande

Hergestellt in Großbritannien.

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2007.

Quelle:www.replens-sanol.de
Stand: 10/2007

Haftungsausschluss:

femicare, die Apotheke für Frauen, hat die vorliegenden Texte und Informationen zu den ausgewählten Produkten nach bestem Wissen zusammengestellt. Diese Hinweise zur sachlichen Beratung beruhen zum großen Teil auf Herstellerangaben. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der Produkte dar. femicare haftet nicht für Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben.
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Apothekenthema der Woche:

Druck im Intimbereich kann auf Scheidensenkung hindeuten (Apotheke für Frauen)

Ein Druckgefühl im Intimbereich kann bei Frauen auf eine Scheiden- oder Gebärmuttersenkung hindeuten. Hinzu kämen Probleme beim Wasserlassen und Stuhlgang sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, teilt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München mit.

Die häufigste Ursache für die Senkung sei ein schwacher Beckenboden, etwa durch rasch aufeinanderfolgende Geburten. "Aber auch schwere körperliche Arbeit oder chronischer Husten können den Halteapparat überstrapazieren", erläutert Werner Harlfinger, BVF-Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz.

Die Scheiden- oder Gebärmuttersenkung lässt sich den Angaben zufolge aber recht gut behandeln. Dazu gehören ein Beckenboden- Training, das die Muskulatur stärke. "Unter Umständen können auch eine Entzündungsbehandlung oder eine Hormonersatztherapie sinnvoll sein", sagt Harlfinger. Auch könne unter örtlicher Betäubung ein Band in die Harnröhre eingesetzt werden, das die Inkontinenz verhindert.

In jedem Fall sollten betroffene Frauen laut BVF nicht mehr schwer heben und eventuelles Übergewicht verringern. Auch sei es ratsam, viel zu trinken und ballaststoffreich zu essen, um Verstopfung und dadurch nötiges Pressen auf der Toilette zu verhindern.

 

Quelle.dpa

 
Krebsgesellschaft: Zu wenige Frauen gehen zur Brustkrebsvorsorge (Apotheke für Frauen)

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat Frauen über 50 Jahren aufgefordert, die Angebote zu einer kostenlosen Mammographie zu nutzen. Bislang werde die Untersuchung zu wenig in Anspruch genommen. Knapp 10 Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren haben nach Angaben der Krebsgesellschaft alle zwei Jahre Anspruch auf die Untersuchung. Sie trügen das größte Brustkrebs- Risiko. Von Mitte 2006 bis Mitte 2007 hätten sich nur 740 000 Frauen aus der Risikogruppe untersuchen lassen, berichtete die Gesellschaft in Berlin.

"In Deutschland hatten wir noch nie eine qualitativ so hochwertige und zuverlässige Brustkrebsfrüherkennung" sagte der Generalsekretär der Deutschen Krebshilfe, Johannes Bruns. Durch Röntgenbilder könnten Tumore in der Brust erkannt werden, bevor sie ertastbar seien.

Ist die Krankheit erst einmal entdeckt, garantiere die Behandlung von Brustkrebs in einem der deutschlandweit rund 200 Brustzentren mit Zertifikat eine qualitativ gesicherte Versorgung, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Senologie (Brustmedizin), Diethelm Wallwiener. Bei fast 70 Prozent der Operationen in den Zentren könne die erkrankte Brust erhalten werden.

Während der Brustkrebsaktion bis März 2008 sollen bundesweite Informationsveranstaltungen in Unternehmen und Brustzentren angeboten werden. Außerdem soll ein Brustkrebs-Kommunikationspreis an Patienteninitiativen verliehen werden. Brustkrebs ist die am weitesten verbreitete Krebsart unter Frauen. Mehr als 55 000 Frauen erkranken jedes Jahr daran - nach Angaben der Krebsgesellschaft überleben rund 17 800 Frauen die Krankheit nicht.

Quelle: dpa