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Blähungen - Baby

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Drei-Monats-Koliken

Was hilft meinem Baby bei „Drei-Monats-Koliken?“

Drei-Monats-Koliken – das große Leid der kleinen Bäuche

Ein glückliches, zufriedenes Baby, das sich prächtig entwickelt und fröhlich in der Wiege lacht – das wünschen sich alle Eltern. Doch leider ist das Babyglück nicht immer unge­trübt und es gibt hin und wieder durchaus Anlass zur Sorge, beispielsweise wenn das Kind an­haltend und laut schreit, ohne dass zunächst ein plausibler Grund ersichtlich ist.
Eine erhebliche Belastung gerade für unerfahrene Eltern, denn es bleibt immer die Angst, dass der kleine Sprössling krank sein könnte. So fragen sich viele Eltern besorgt, was wohl dahintersteckt, wenn sich Babys Bäuchlein ungewöhnlich hart an­fühlt und stark aufge­bläht ist, während die Körpersprache des Säuglings eindeutig sig­nalisiert, dass er Schmerzen hat und sich unwohl fühlt: Er ballt die Fäuste und zieht die Beinchen an den Leib, um sie gleich darauf heftig wieder wegzustoßen. Dabei schreit das Baby in einem fort und ist durch nichts zu beruhigen.
Doch so dramatisch diese Symptome auch vordergründig erschei­nen – in vielen Fällen ist die Ursache harmloser Na­tur.

Häufig han­delt es sich bei den Beschwerden um die soge­nannten Dreimonats­koliken,
die meist erstmals zwischen der zwei­ten und vierten Le­bens­wo­che auftreten und nach der 15. Le­benswo­che allmählich wieder abklingen.
Während dieser Phase entstehen im Magen-Darm-Trakt des Kindes vermehrt Gase, die nicht ent­weichen und nahezu kolikartige Schmerzen verur­sachen können. Zwar ist es vollkommen normal, dass sich auch schon im Verdau­ungstrakt der Kleinsten Gase bilden – zum Problem wird die Luft im Bauch je­doch, wenn sie in Form schaumiger Bläschen im Nah­rungs­brei ein­geschlossen ist und nicht entfernt werden kann. Dann erhöht sich das Volumen des Darminhaltes, es kommt zu einem schmerz­haften Druck- und Dehnungsgefühl, auf das der Säugling durch lautes Weinen aufmerksam macht.
Die genauen Ursachen der Dreimo­natskoliken sind bis heute noch nicht er­forscht, doch gilt als gesi­chert, dass die Beschwerden durch fol­gende Faktoren hervorge­rufen oder zumindest begünstigt werden:

· das noch unausgereifte Verdauungssystem des Säuglings
· Verschlucken von Luft bei zu hastigem Trinken
· die Ernährung der stillenden Mutter, zum Beispiel der Verzehr blähender Nahrungsmittel wie
Zwiebeln, Knoblauch, Kohl oder Hülsenfrüchten, sowie der übermäßige Genuss kohlensäurehaltiger Getränke
· Anspannung, Unruhe, Nervosität, die sich auf das Kind übertragen


Schmerzen und Unwohlsein stellen für den Säugling einen erhebli­chen Stressfaktor dar. Deshalb ist es wichtig, beim Auftreten der Dreimonatskoliken gezielte Hilfe zu leisten, damit die Schmerzen abklingen und das Wohlbefinden des Kindes schnell wieder herge­stellt wird.
Da die Beschwerden häufig durch eine ver­mehrte Schaum­bildung im Verdau­ungs­trakt ausgelöst werden, besteht eine wichtige Maßnahme darin, die Schaumbläschen mit Hilfe eines speziellen Entschäumers mit dem Wirkstoff Simeticon (z. B. in Espu­misan® Emulsion, Sab Simplex und Lefax Suspension ) abzubauen, so dass ihre Hül­len zusammenfallen und die darin befindlichen Gase freigesetzt wer­den. Dadurch verringert sich das Volumen des Darminhaltes – das schmerzhafte Dehnungs- und Druckgefühl lässt nach.
Der Wirk­stoff übt keinen Einfluss auf die natürlichen Verdauungs­vorgänge aus, er wird un­verändert wieder ausgeschie­den. Bei sachgemäßer Dosierung sind keine Nebenwirkun­gen be­kannt.

Bewährt haben sich auch Tees mit Kümmel, Anis und Fenchel.

Halten die Beschwerden an oder besteht der Verdacht, dass sie organisch bedingt sind, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht wer­den.

Wertvolle Tipps für Eltern:
Erleichtern Sie Ihrem Liebling die kritische Zeit

Bei aller Freude über das Baby – wenn es da ist, müssen sich Eltern und Kinder erst einmal aneinander gewöhnen. Bis sich die tägliche Routine im Umgang mit dem kleinen Erdenbürger eingestellt hat, können durchaus einige Monate vergehen. Und genau in diese Phase des Kennenlernens fallen normalerweise die Dreimonatsko­liken, die für Eltern und Kind ausgesprochen belastend sein kön­nen. Dennoch sollten die Eltern gelassen bleiben und sich klar ma­chen, dass es sich um ein vorübergehendes Phänomen han­delt. Hier noch einige Ratschläge, die sich in der Praxis bewährt haben:

· Nehmen Sie sich viel Zeit für Ihr Baby
beim Füttern, bei der Körperpflege, beim Kuscheln. Es spürt genau, wenn Sie hek­tisch, angespannt oder unsicher sind.

· Ob beim Stillen oder Füttern mit der Flasche
während der Mahlzeiten sollten Sie für Ruhe sorgen und sich weder durch das Telefon noch durch den Fernseher ablenken lassen.

· Schon die Auswahl des Saugers kann verhindern,
dass das Kleine beim Füttern zu viel Luft schluckt. Das Loch des Sau­gers muss auf das Alter des Kindes und die Beschaffenheit der Nahrung abgestimmt sein. Die Flasche beim Füttern so hal­ten, dass der Sauger stets mit Milch gefüllt ist.

· Das Fläschchen zum Abkühlen nicht un­nötig schüt­teln,
um das Entstehen von Schaumblasen zu vermeiden. Bewegen Sie die Flasche lieber nur leicht hin und her.

· Lassen Sie Ihrem Kind genügend Zeit,
um ein „Bäuerchen” nach dem Trinken zu ma­chen, so kann mitgeschluckte Luft entweichen. Dabei sanft auf den Rücken klopfen. Kinder, die sehr hastig trinken, eventuell auch zwischendurch einmal auf­stoßen lassen.

· Stillende Mütter sollten auf blähende Nahrungsmittel
wie Zwie­beln oder Kohlgemüse sowie auf kohlensäurehaltige Ge­tränke verzichten.

· Eine sanfte Bauchmassage und das Umhertragen des Babys im Fliegergriff
sind nicht nur eine Wohltat bei zuviel Luft im Bauch, sie sorgen auch für die nötigen Streicheleinheiten und helfen Eltern und Baby, sich aneinander zu gewöhnen.



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Apothekenthema der Woche:

Druck im Intimbereich kann auf Scheidensenkung hindeuten (Apotheke für Frauen)

Ein Druckgefühl im Intimbereich kann bei Frauen auf eine Scheiden- oder Gebärmuttersenkung hindeuten. Hinzu kämen Probleme beim Wasserlassen und Stuhlgang sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, teilt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München mit.

Die häufigste Ursache für die Senkung sei ein schwacher Beckenboden, etwa durch rasch aufeinanderfolgende Geburten. "Aber auch schwere körperliche Arbeit oder chronischer Husten können den Halteapparat überstrapazieren", erläutert Werner Harlfinger, BVF-Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz.

Die Scheiden- oder Gebärmuttersenkung lässt sich den Angaben zufolge aber recht gut behandeln. Dazu gehören ein Beckenboden- Training, das die Muskulatur stärke. "Unter Umständen können auch eine Entzündungsbehandlung oder eine Hormonersatztherapie sinnvoll sein", sagt Harlfinger. Auch könne unter örtlicher Betäubung ein Band in die Harnröhre eingesetzt werden, das die Inkontinenz verhindert.

In jedem Fall sollten betroffene Frauen laut BVF nicht mehr schwer heben und eventuelles Übergewicht verringern. Auch sei es ratsam, viel zu trinken und ballaststoffreich zu essen, um Verstopfung und dadurch nötiges Pressen auf der Toilette zu verhindern.

 

Quelle.dpa

 
Krebsgesellschaft: Zu wenige Frauen gehen zur Brustkrebsvorsorge (Apotheke für Frauen)

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat Frauen über 50 Jahren aufgefordert, die Angebote zu einer kostenlosen Mammographie zu nutzen. Bislang werde die Untersuchung zu wenig in Anspruch genommen. Knapp 10 Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren haben nach Angaben der Krebsgesellschaft alle zwei Jahre Anspruch auf die Untersuchung. Sie trügen das größte Brustkrebs- Risiko. Von Mitte 2006 bis Mitte 2007 hätten sich nur 740 000 Frauen aus der Risikogruppe untersuchen lassen, berichtete die Gesellschaft in Berlin.

"In Deutschland hatten wir noch nie eine qualitativ so hochwertige und zuverlässige Brustkrebsfrüherkennung" sagte der Generalsekretär der Deutschen Krebshilfe, Johannes Bruns. Durch Röntgenbilder könnten Tumore in der Brust erkannt werden, bevor sie ertastbar seien.

Ist die Krankheit erst einmal entdeckt, garantiere die Behandlung von Brustkrebs in einem der deutschlandweit rund 200 Brustzentren mit Zertifikat eine qualitativ gesicherte Versorgung, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Senologie (Brustmedizin), Diethelm Wallwiener. Bei fast 70 Prozent der Operationen in den Zentren könne die erkrankte Brust erhalten werden.

Während der Brustkrebsaktion bis März 2008 sollen bundesweite Informationsveranstaltungen in Unternehmen und Brustzentren angeboten werden. Außerdem soll ein Brustkrebs-Kommunikationspreis an Patienteninitiativen verliehen werden. Brustkrebs ist die am weitesten verbreitete Krebsart unter Frauen. Mehr als 55 000 Frauen erkranken jedes Jahr daran - nach Angaben der Krebsgesellschaft überleben rund 17 800 Frauen die Krankheit nicht.

Quelle: dpa