Abnehmen
 Allergie
 Baby
 Blase und Nieren
 Erkältung
 Hämorrhoiden
 Haut/Haare/Nägel
 Herz-Kreislauf
 Komplett Sets
 Kosmetik - Körper
 Kosmetik - Gesicht
 Magen/Darm
 Med. Körperpflege
 Sexualität
 Schmerzen
 Schlaf/Beruhigung
 Schwangers.-Stillzeit
 Vaginalerkrankung
 Vitalität
 Wechseljahre
 Wellness
 Schuessler Salze
 Homöopathie
 Pflanzliche Medikamente
Schwanger zu werden - ein sehnlicher Wunsch

SCHWANGERSCHAFT

Schwanger zu werden und Kinder zu bekommen ist für viele Frauen ein sehnlicher Wunsch. Obwohl die Schwangerschaft eine völlig natürliche Sache ist, sind viele Frauen durch die Fülle an (Fehl-)Informationen rund um dieses Thema verunsichert:

Schwangerschaft und Stillzeit

Mache ich alles richtig?
Läuft alles normal bei mir?
Ist das Kind gesund?
Stehe ich die Geburt gut durch?
Komme ich in Zukunft mit der veränderten Lebenssituation zurecht?

Heutzutage sind die Risiken einer Schwangerschaft viel früher und besser zu erkennen und zu behandeln als zu Großmutters Zeiten.

Keine Schwangere wird allein gelassen!

Es gibt flächendeckend Informationsstellen und Vorbereitungskurse. Erster Ansprechpartner ist und bleibt Ihr/e Frauenarzt/ärztin. Mit ihm/ihr haben Sie schon seit längerem ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. Nutzen Sie das schon im Vorfeld, beim Kinderwunsch, um sich ausgiebig und richtig zu informieren.

Was passiert in der Schwangerschaft?

Im ersten Drittel
Nach der Befruchtung der Eizelle teilt sie sich immer wieder, bis etwa am 6. Tag ein Zellhaufen (Morula) entstanden ist, der sich in die Gebärmutter einnistet. Gleichzeitig wird ein Hormon gebildet, das „hCG“, auf dessen Erkennung die meisten Schwangerschaftstests beruhen. Entwicklungsstörungen in dieser Zeit enden oft mit einem natürlichen vorzeitigen Abbruch der Schwangerschaft. Viele schwangere Frauen registrieren das gar nicht.
In den nächsten 11 Wochen bildet sich aus der Morula durch weitere Zellteilung der Embryo. Dieses erste Drittel der Schwangerschaft ist der sensibelste Teil.
Schon in diesen ersten Wochen werden die wichtigen Organe angelegt.
Im ersten Drittel bemerkt die Frau nur wenige Veränderungen an sich selbst. Die Regel bleibt aus. (Es kann aber zu Zwischenblutungen kommen; gehen Sie dann auf jeden Fall zu Ihrem Arzt.) Kreislaufbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen (meist klingen die Symptome aber nach dem 1. Drittel wieder ab), sowie Spannungsgefühl in den Brüsten treten häufig auf.

Im zweiten Drittel
Ab der 13. Woche (2. Drittel) wölbt sich der Bauch nach vorne, der Fetus ist nun schon ein richtiger kleiner Mensch, etwa 7 cm groß und bewegt sich sehr aktiv. Die Linea nigra (eine dünne braune Linie vom Bauchnabel zum Schambein) kann bei der Schwangeren sichtbar werden.
In der 16. Woche nimmt der Fetus schon Geräusche (Herzschlag und Stimme der Mutter) war. Bei der Mutter können Schwangerschaftsstreifen und Besenreißer entstehen. Eventuell treten Sodbrennen und Verstopfung auf.
Ab der 20. Woche lässt sich mittels Ultraschall das Geschlecht des Kindes feststellen.

Im dritten Drittel
Ab der 25. Woche (3. Drittel) kann bei der Mutter auf Druck etwas Milch aus den Brustwarzen austreten; Ein Zeichen dafür, dass die Milchdrüsen sich auf die Milchproduktion vorbereiten.
Ab der 28. Woche kann der Fetus sehen. Er ist nun etwa 40 cm groß und übersteht eine Frühgeburt in der Klinik unbeschadet. Bei der Mutter kann es zu Kurzatmigkeit, Harndrang, Ödembildung (geschwollenen Beine) kommen.
Während der nächsten Wochen setzt das Baby vor allem Muskel- und Fettgewebe an. Seine Bewegungen sind häufig und kräftiger.
Ab der 36. Woche gehen fast alle Babies in ihre endgültige Geburtsposition (Kopf nach unten). Der Bauch der Mutter ist etwas nach unten gerutscht, die Kurzatmigkeit verbessert sich, der Harndrang nimmt zu, da das Kind nun mehr auf die Blase der Mutter drückt.
Bis zur 40. Woche nimmt das Baby noch mal kräftig zu. Da es immer enger im Bauch der Mutter wird, bewegt es sich nun weniger.
In den letzten Tagen oder Stunden vor der Geburt kann die Fruchtblase platzen. Gehen Sie auf jeden Fall zum Arzt.
Mit dem Einsetzen der Wehen wird die Geburt eingeleitet.

Erkrankungen in der Schwangerschaft und Stillzeit

Eine problemlose, ohne Störungen und Krankheiten verlaufende Schwangerschaft wünscht sich natürlich jede Frau. Leider verläuft nicht jede Schwangerschaft völlig sorgenfrei.

Bei schwerwiegenden Erkrankungen und Komplikationen, wie Blutungen, vorzeitige Wehen, Diabetes, Bluthochdruck und Infektionen (Verdacht auf Röteln, Toxoplasmose oder Windpocken) suchen Sie bitte auf jeden Fall Ihre/n Frauenarzt/ärztin oder eine Klinik auf!!

Als häufige, unangenehme Begleiterscheinung einer Schwangerschaft können auftreten:
- Übelkeit und Erbrechen
- Sodbrennen, Übersäuerung des Magens
- Kreislaufprobleme
- Ödeme (Wassereinlagerungen in den Beinen)
- Verstopfung der Nase
Daneben kann eine Frau natürlich auch in der Schwangerschaft und Stillzeit alle häufig auftretenden Bagatell-Erkrankungen bekommen, z. B. Erkältung, Magen-Darm-Probleme, Kopf- und Rückenschmerzen, (Vaginal-)Pilzerkrankungen usw..

Stillzeit, stillen

STILLZEIT

Muttermilch ist und bleibt die beste Ernährung für Ihren Säugling.

Außerdem ist es sehr praktisch, immer und überall das richtige Nahrungsangebot, perfekt temperiert, bei sich zu haben. In der Muttermilch finden sich zusätzlich zu den Nährstoffen auch noch krankheitsabwehrende Stoffe (Antikörper) und Substanzen, die das Allergie-Risiko senken.
Haben Sie Geduld - das Stillen müssen Sie und Ihr Kind ja erst lernen!
Finden Sie Ihren Eigenen Rhythmus - lassen Sie sich nicht vom Krankenhauspersonal oder von gut gemeinten Ratschlägen aus dem Familien- und Freundeskreis unter Druck setzen!
Wenn es mit dem Stillen gar nicht klappen will, müssen Sie natürlich (zu)füttern. Die moderne volladaptierte Säuglingsnahrung ist der Muttermilch sehr ähnlich. Ihr Kind wird sich auch damit sehr gut entwickeln.

Wie pflege ich mich in der Stillzeit?

Vermeiden Sie Parfüm oder stark parfümierte Seifen und Pflegeprodukte; Babys nehmen Gerüche viel intensiver wahr als Erwachsene. Verwenden Sie Ihr Pflegeprodukt gegen Schwangerschaftsstreifen weiter, bis sich der Bauch zurückgebildet hat.
Die Brustwarzen pflegen Sie am besten mit Wasser und einer hautfreundlichen, milden Waschlotion, z.b. Bepanthol oder Eucerin ph5. Wenn die Brustwarzen gereizt sind, hilft eine lanolin- und dexpanthenolhaltige Salbe, z.b. Bepanthen oder Panthenol Lichtenstein.

Wie ernähre ich mich richtig in der Stillzeit?

Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung ist in der Stillzeit besonders wichtig. Kleinere häufigere Mahlzeiten sind besser, als wenige ausgiebige. Kohlenhydrate aus Kartoffeln, Reis, und Vollkornmehl sind die Basis der richtigen Ernährung. Dazu kommen reichlich Obst und Gemüse als Ballaststoff- und Vitamin/Mineralstoff-Lieferanten. Eiweiß und Fett aus Fleisch und Fisch benötigen Sie nur in Maßen. Vermeiden Sie blähende Nahrungsmittel, wie Kohl, Zwiebeln und Knoblauch. Zusätzlich können Sie ein hochwertiges Multivitaminpräparat, wie Femibion, einnehmen.
Wichtig für eine ausreichende Milchproduktion ist, dass Sie reichlich trinken, am besten Mineralwasser und Stilltee, auch Milchbildungstee genannt, z.b. Sidroga Bio Stilltee.
Die darin enthaltenen Früchte von Anis, Fenchel und Kümmel sowie Melissenblätter, beruhigen Magen und Darm von Mutter und Kind.

Was hilft meinem Baby bei „Drei-Monats-Koliken?“

Bei einem Säugling werden oft noch nicht ausreichend Verdauungsenzyme gebildet. Das Eiweiß aus der (Mutter-)Milch käst, wird also klumpig und fest. Außerdem entstehen zuviel Gase beim unvollständigen Verdauen. Gleichzeitig schlucken Babys beim Trinken viel Luft. Die Folgen sind die sog. „Drei-Monats-Koliken“; Das sind Bauchkrämpfe mit der Neigung zu Blähungen, die in der Regel ab dem vierten Lebensmonat wieder aufhören.
Bewährt haben sich dann Tees mit Kümmel, Anis und Fenchel sowie entschäumende gasbindende Tropfen, wie Sab Simplex und Lefax Suspension.

Apotheke fuer Frauen



[ Schwangerschaft ]
Körperpflege
Schwangerschaftsstreifen
Scheidenpilz
Wichtige Vitalstoffe !
Hämorrhoiden
Stilltee
Kopfschmerz/Migräne
[Allergie]
Allergie/Juckreiz
Heuschnupfen
[Magen|Darm|Blase]
Blähung
Blasenentzündung
Durchfall
Übelkeit /Erbrechen
übersäuerter Magen
Verdauung
Verstopfung
[Erkältung]
Hals
Husten
Schnupfen
Vorbeugung
[Haut|Haare|Nägel]
Entzündung/Juckreiz
Haarausfall/-pflege
Herpes
Pilzerkrankung
Wundversorgung



  trenner   trenner  
 
Themen in der Apotheke für Frauen:

ABNEHMEN

ALLERGIE

Was ist eine Allergie? Wie helfen die neueren apothekenpflichtigen Allergiemittel ?

HEUSCHNUPFEN

BABY

BLASE

Wie merke ich, dass mein Baby krank ist? Ab welcher Temperatur hat mein Baby Fieber? Informationen und Tipps aus der Apotheke.

Babys bekommen häufiger Schnupfen als Erwachsene.

"Drei-Monats-Koliken" - wenn das Baby schreit.

ERKÄLTUNG

Wo liegt der Unterschied zwischen Grippe und grippalem Infekt?

SCHNUPFEN

FUßPILZ

HÄMORRHOIDEN

HAUT

Eine gesunde Ernährung und Lebensweise ist die Basis für eine gesunde Haut.

HERPES

KÖRPERPFLEGE IN DER SCHWANGERSCHAFT

Vermeiden Sie Parfüm oder stark parfümierte Seifen und Pflegeprodukte.

KOPFSCHMERZ IN DER SCHWANGERSCHAT

KOPFSCHMERZEN

MIGRÄNE

Leider dürfen die betroffenen Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit keine der sonst bewährten Medikamente aus der Apotheke, wie Aspirin, Paracetamol, Thomapyrin u.ä einnehmen.

KOSMETIK

Frühjahr/Sommer Kosmetiktipps aus der Apotheke

LIPPENHERPES

Was kann ihn auslösen? Kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

MAGEN UND DARM

DURCHFALL

Was passiert in Magen und Darm? Welche Erkrankungen gibt es?

REISEAPOTHEKE

Gut gerüstet in den Urlaub. Was sollte in einer Reiseapotheke nicht fehlen?

SCHEIDENPILZ

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Die Frauenapotheke empfiehlt bewährte Mittel z.B.: Antifungol, Canifug, Kadefungin ...

SCHWANGERSCHAFT UND STILLZEIT

Was passiert in der Schwangerschaft? ...Muttermilch ist und bleibt die beste Ernährung für Ihr Baby. ...u.v.m Tipps aus unserer Apotheke.

SEXUALITÄT

Liebe und Sex sind wichtig für Ihre Gesundheit!

VENENLEIDEN

 

VITALITÄT

Welche Aufgaben haben Vitalstoffe im Körper?

WECHSELJAHRE

Aktiv in den Wechseljahren. Welche Medikamente aus der Apotheke helfen bei Wechseljahr-Beschwerden?

SCHLAF - STRESS

Beruhigende Mittel

Schlafstörungen

 

 

LINKS

Notdienstkalender

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Apothekenthema der Woche:

Druck im Intimbereich kann auf Scheidensenkung hindeuten (Apotheke für Frauen)

Ein Druckgefühl im Intimbereich kann bei Frauen auf eine Scheiden- oder Gebärmuttersenkung hindeuten. Hinzu kämen Probleme beim Wasserlassen und Stuhlgang sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, teilt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München mit.

Die häufigste Ursache für die Senkung sei ein schwacher Beckenboden, etwa durch rasch aufeinanderfolgende Geburten. "Aber auch schwere körperliche Arbeit oder chronischer Husten können den Halteapparat überstrapazieren", erläutert Werner Harlfinger, BVF-Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz.

Die Scheiden- oder Gebärmuttersenkung lässt sich den Angaben zufolge aber recht gut behandeln. Dazu gehören ein Beckenboden- Training, das die Muskulatur stärke. "Unter Umständen können auch eine Entzündungsbehandlung oder eine Hormonersatztherapie sinnvoll sein", sagt Harlfinger. Auch könne unter örtlicher Betäubung ein Band in die Harnröhre eingesetzt werden, das die Inkontinenz verhindert.

In jedem Fall sollten betroffene Frauen laut BVF nicht mehr schwer heben und eventuelles Übergewicht verringern. Auch sei es ratsam, viel zu trinken und ballaststoffreich zu essen, um Verstopfung und dadurch nötiges Pressen auf der Toilette zu verhindern.

 

Quelle.dpa

 
Krebsgesellschaft: Zu wenige Frauen gehen zur Brustkrebsvorsorge (Apotheke für Frauen)

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat Frauen über 50 Jahren aufgefordert, die Angebote zu einer kostenlosen Mammographie zu nutzen. Bislang werde die Untersuchung zu wenig in Anspruch genommen. Knapp 10 Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren haben nach Angaben der Krebsgesellschaft alle zwei Jahre Anspruch auf die Untersuchung. Sie trügen das größte Brustkrebs- Risiko. Von Mitte 2006 bis Mitte 2007 hätten sich nur 740 000 Frauen aus der Risikogruppe untersuchen lassen, berichtete die Gesellschaft in Berlin.

"In Deutschland hatten wir noch nie eine qualitativ so hochwertige und zuverlässige Brustkrebsfrüherkennung" sagte der Generalsekretär der Deutschen Krebshilfe, Johannes Bruns. Durch Röntgenbilder könnten Tumore in der Brust erkannt werden, bevor sie ertastbar seien.

Ist die Krankheit erst einmal entdeckt, garantiere die Behandlung von Brustkrebs in einem der deutschlandweit rund 200 Brustzentren mit Zertifikat eine qualitativ gesicherte Versorgung, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Senologie (Brustmedizin), Diethelm Wallwiener. Bei fast 70 Prozent der Operationen in den Zentren könne die erkrankte Brust erhalten werden.

Während der Brustkrebsaktion bis März 2008 sollen bundesweite Informationsveranstaltungen in Unternehmen und Brustzentren angeboten werden. Außerdem soll ein Brustkrebs-Kommunikationspreis an Patienteninitiativen verliehen werden. Brustkrebs ist die am weitesten verbreitete Krebsart unter Frauen. Mehr als 55 000 Frauen erkranken jedes Jahr daran - nach Angaben der Krebsgesellschaft überleben rund 17 800 Frauen die Krankheit nicht.

Quelle: dpa